Mundhygiene & FAQs

Nachfolgend findest Du die am häufigsten gestellten Fragen über Mundhygiene und -pflege.

  • Zahnprobleme

    Plaque

    Was ist Plaque?

    • Plaque
    • Als Plaque bezeichnet man einen bakteriellen Biofilm, der sich auf den Zähnen bildet. Dieser Belag setzt sich aus Bakterien, Zuckerpolymeren, Speichel- und Nahrungsbestandteilen zusammen. Ursache für Plaque sind Bakterien, die diesen Biofilm aufbauen, um so vor äußeren Angriffen besser geschützt und versorgt zu sein. Diese Bakterien setzen Nahrungsbestandteile in Säuren um, welche den Zahnschmelz aufweichen und so Karies erzeugen können. Zusätzlich setzen Bakterien Giftstoffe frei, die das Zahnfleisch reizen und zu Entzündungen führen können.

      Nur durch eine gründliche Zahnreinigung lässt sich Plaque entfernen. Wird Plaque nicht ausreichend entfernt, so kann der Biofilm mineralisieren, was zur Ausbildung von hartnäckigem Zahnstein führt. Im Sortiment von Theramed finden Sie zahlreiche Produkte, die Plaque vorbeugen und die Zähne so langfristig schützen.

    Was kann ich tun, um Plaque zu verhindern?

    • Um den Aufbau von Plaque vorzubeugen, sollten die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahncreme zweimal am Tag für mindestens zwei Minuten geputzt werden. Für ein gutes Reinigungsergebnis ist es zudem essenziell, dass gerade am Zahnfleischsaum und an den Engstellen zwischen den Zähnen gründlich geputzt und täglich Zahnseide benutzt wird.

      Die tägliche Mundpflege kann zudem durch eine Mundspüllösung unterstützt werden, für zusätzlichen Schutz gegen Plaque und Zahnfleischerkrankungen.

      Über die tägliche Pflege hinaus ist eine regelmäßige Untersuchung und Reinigung der Zähne durch den Zahnarzt unersetzlich. Verhärteter Plaque, auch bekannt als Zahnstein, kann nur bei einer professionellen Zahnreinigung mit speziellen Instrumenten entfernt werden.

    Zahnstein

    Was ist Zahnstein?

    • Zahnstein
    • Als Zahnstein, auch als Calculus bekannt, bezeichnet man gehärtete Plaque, die durch die Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel entsteht. Calculus ist leicht an seiner gelben oder braunen Farbe auf den Zähnen zu erkennen. Da Zahnstein fest am Schmelz haftet, kann dieser nur durch einen Zahnarzt vollständig entfernt werden.

      Zahnstein hat nicht nur einen negativen Einfluss auf die optische Erscheinung der Zähne, sondern sollte auch aus medizinischer Sicht in Schach gehalten werden. Aufgrund der größeren Oberfläche kann Zahnstein mehr Bakterien beheimaten. Das kann zu Zahnfleischentzündungen und schlechtem Atem führen. Zusätzlich verhindert Zahnstein die Anti-Karies Effekte fluoridhaltiger Zahnpasten, was zu vermehrter Karies unterhalb des Zahnsteins führen kann.

    Wie kann ich Zahnstein vorbeugen?

    • Während Zahnstein nur vom Zahnarzt, z.B. im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung, entfernt werden kann, kann Zahnsteinbildung durch intensive Plaqueentfernung vorgebeugt werden.

      Um Plaque zu verhindern, sollten die Zähne zweimal täglich mindestens zwei Minuten mit einer fluoridhaltigen Zahncreme geputzt werden. Außerdem sollte täglich Zahnseide benutzt werden. Eine nachgewiesene Zahnpflege für zwischendurch ist das Kaugummikauen, welches den Speichelfluss anregt, so den pH-Wert im Mund balanciert und damit die Zähne vor Säureangriffen schützt.

      Die tägliche Mundpflege sollte von regelmäßigen Untersuchungen beim Zahnarzt unterstützt werden.

    Karies

    Was ist Karies?

    • Karies
    • Karies, auch Zahnfäule genannt, ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und Dentin, die durch Bakterien verursacht wird. Bakterien ernähren sich von zuckerhaltigen Nahrungsbestandteilen und wandeln diese in Säuren um. Diese Säuren "weichen" den Zahnschmelz auf, indem sie das wichtige Hydroxylapatit herauslösen. Die Zahnschmelzoberfläche ist somit anfälliger für weitere Säureattacken.

      Karies bewirkt also einen Zahnschmelzzerfall, der sich über die weichere Zahnsubstanz Dentin ins Zahninnere und sogar bis zu den Wurzeln der Zähne mit den empfindlichen Nerven ausbreiten kann. Unbehandelt kann dies bei einem Zahn mit Karies letztendlich zu einem Loch im Zahn und zum Zahnverlust führen.

      In Deutschland ist nur etwa ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei, hat also naturgesunde Zähne. 70,1 % der Kinder (12 Jahre) und 46,1 % der Jugendlichen (15 Jahre) haben noch ein Gebiss ganz ohne Karieserfahrung. Diese positive Entwicklung ist vor allem einer umfangreichen Aufklärung in Kindergärten und Schulen durch zahnärztliches Fachpersonal und Freiwillige, sowie der Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten zu verdanken.

      Die zwei Hauptfaktoren, die trotzdem noch Karies verursachen, sind eine vernachlässigte Mundhygiene und eine falsche Ernährung.

      Kohlehydratreiche Nährstoffe, wie Süßigkeiten sollten in Maßen genossen werden, da Bakterien diese zu Säuren umsetzen. Bei zuckerhaltigen Lebensmitteln kommt es also nicht unbedingt auf die Menge, sondern auch auf die Dauer des Konsums an, da sich das Kariesrisiko ohne „Zucker-Pausen“ erhöht. Das Risiko für Karies und Löcher im Zahn steigt ebenfalls mit einem Mangel an Speichel, da dieser normalerweise dem Prozess der Demineralisierung entgegenwirken kann.

    Wie kann ich Karies vorbeugen und wie gehe ich am besten mit schon aufgetretener Karies um?

    • Die zwei wichtigsten Faktoren, um Karies vorzubeugen, sind eine sorgfältige Mundhygiene und eine ausgewogene Ernährung.

      Eine sorgfältige Mundhygiene ist ein essenzieller Bestandteil bei der Vorbeugung von Karies. Indem die Zähne regelmäßig mit einer fluoridhaltigen Zahncreme geputzt werden und Zahnseide benutzt wird, wird das Risiko, Karies zu bekommen, nachhaltig verringert. Darum empfehlen wir mindestens zweimal am Tag die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahncreme zu putzen, und den täglichen Gebrauch von Zahnseide, um Plaque im gesamten Mundbereich zu entfernen.

      In Ernährung und Mundpflege gleichermaßen wichtig ist Fluorid, das einer der effektivsten Wirkstoffe bei der Kariesprophylaxe ist. Fluorid trägt unter anderem dazu bei, den Zahnschmelz zu härten und ihn unempfindlicher gegen die von den Bakterien ausgeschiedenen Säuren zu machen.

      Zahlreiche, fluoridhaltige Mundpflegeprodukte finden sich im Sortiment von Theramed. Dabei bietet Theramed die von Zahnärzten empfohlene Menge für Zahncremes – für den besten Kariesschutz. Die Zahncremes von Theramed haben zusätzlich eine reminalisierende Funktion für Kariesprohpylaxe.

      Ergänzt werden sollte eine ausführliche Mundhygiene immer mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt. Vorstufen der Karies können durch intensive Fluoridierung vom Zahnarzt behandelt werden. Spätere Stadien können allerdings nur durch einen zahnärztlichen Eingriff behandelt werden.

    Zahnfleisch

    Was sind Zahnfleischentzündungen und was verursacht sie?

    • Zahnfleischentzündung
    • Zahnfleischentzündungen, in der Fachsprache als Gingivitis bekannt, sind meist bakteriell bedingte Entzündungen des Zahnfleisches. Hauptursache für die Entstehung einer Gingivitis ist Plaque, ein bakterieller Biofilm, der sich ständig auf den Zähnen bildet. Erste Anzeichen sind ein leicht gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch. In späteren Stadien empfindet man eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit und es kommt zu erhöhter Gefahr für Zahnfleischbluten.

      In der Plaque vermehren sich Bakterien besonders stark. Dabei geben sie vermehrt aggressive Stoffwechselprodukte, Säuren und Giftstoffe ab, die schließlich auch ins Zahnfleisch gelangen.

      Regelmäßiges Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und Zahnseide helfen, Plaque zu entfernen und die Neubildung an den Zähnen zu vermindern. Außerdem sind Vitamine wertvolle Lieferanten für die Mundgesundheit und können Entzündungen des Zahnfleisches vorbeugen.

      Wenn die Zähne nicht ausreichend gepflegt werden, kann sich die Entzündung als Folge einer anhaltenden, chronischen Gingivitis unter Umständen bis zur Parodontitis, also einer schwerwiegenden Entzündung des Zahnbetts und Zahnhalteapparats, entwickeln.

    Wie kann ich Zahnfleischerkrankungen vorbeugen und wie gehe ich mit bereits verursachten Erkrankungen um?

    • Zahnfleischerkrankungen bei Erwachsenen sind oft die Folge von Zahnfleischproblemen, die im Anfangsstadium durch regelmäßiges Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide hätten vermieden werden können.

      Das Wichtigste ist, schon der Entwicklung von Plaque entgegenzuwirken, damit der bakterielle Biofilm Zähne und Zahnfleisch gar nicht erst gefährden kann. Theramed bietet zahlreiche Produkte, die Plaque aktiv bekämpfen.

      Zudem sollten Sie regelmäßig zum Zahnarzt gehen und Zähne und Zahnfleisch überprüfen lassen. Eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung ist eine wichtige Ergänzung zu einer sorgfältigen Mundpflege. Eine bereits bestehende schwerwiegende Erkrankung kann ausschließlich von einem Zahnarzt behandelt werden. Die Reinigung der Zähne reicht dabei nicht mehr aus.

    Zahnerosion

    Was ist Zahnerosion und was verursacht sie?

    • Zahnerosion
    • Unter Zahnerosion versteht man den Verlust von Zahnsubstanz (Zahnschmelz und Dentin) durch die Einwirkung von Säuren auf die Zahnoberflächen. Säuren können aus Getränken, Nahrungsmitteln oder dem Magen stammen.

      Die Säuren greifen den Zahnschmelz an und lösen ihn allmählich auf, so dass mit der Zeit der Zahn immer mehr Zahnschmelz verliert. Zusätzlich ist ein durch Säuren angegriffener, „aufgeweichter“ Zahnschmelz empfindlicher gegenüber mechanischem Abrieb und kann leicht beim Zähneputzen mit abgetragen werden. Nach und nach werden die Zähne durchscheinender, gelber und schmerzempfindlicher.

      Der Prozess der Zahnerosion passiert schleichend, viele Betroffene bemerken den
      Prozess oft gar nicht oder zu spät. Dies ist umso schwerwiegender, da Zahnerosion nicht mehr rückgängig zu machen ist. Zahnerosion stellt ein wachsendes Problem dar.

      Deshalb ist eine Prophylaxe hier von besonderer Bedeutung.

    Wie kann ich meinen Zahnschmelz schützen?

    • Der erste Schritt, um den Zahn vor Erosion zu schützen, ist es, die Ursachen zu bekämpfen. Es ist wichtig, auf gesunde Ernährung zu achten und den übermäßigen Konsum von säurehaltigen Nahrungsmitteln zu vermeiden.

      Zahnerosion kann auch durch richtiges Zähneputzen verringert werden. Das Zähneputzen sollte frühestens eine Stunde nach der Nahrungsaufnahme von säurehaltigen Lebensmitteln erfolgen. Ansonsten besteht das Risiko, dass beim Zähneputzen, der von Säuren aufgeweichte Zahnschmelz abgetragen wird.

      Bei der Zahnpasta sollte man auf eine niedrige Abrasion achten und so den Zahnschmelz schonen. Fluoridhaltige Zahnpasten haben eine remineralisierende Funktion und machen die Zähne widerstandsfähiger. Zudem empfiehlt sich die Verwendung einer Mundspülung, die den Zahnschmelz stärkt und gegen Säureangriffe schützt.

      Zudem können Nahrungsmittel helfen, welche die Speichelbildung anregen (z.B. zahnfreundliche Bonbons oder Kaugummis), um Säuren im Mund zu verdünnen, und so den pH-Wert im Mundraum balancieren.

    Empfindliche Zähne

    Was versteht man unter empfindlichen Zähnen und was verursacht sie?

    • Empfindliche Zähne
    • Schmerzempfindlichkeit an den Zähnen drückt sich meist als kurzer, stechender Schmerz, vor allem bei der Aufnahme von heißen oder kalten Getränken und Speisen, aus. Empfindliche Zähne sind jedoch nur das Symptom. Für die richtige Behandlung ist es wichtig, die Ursache dafür zu finden.

      Insbesondere zurückweichendes Zahnfleisch und dadurch freiliegende Zahnhälse sind oft für empfindliche Zähne verantwortlich. Aber auch der Abrieb von Zahnhartsubstanz, wie Zahnschmelz und Dentin haben einen negativen Einfluss. Man unterscheidet dabei zwischen Abrasion und Erosion.

      Unter Abrasion versteht man allgemein den Verlust von Zahnsubstanz durch mechanisches Abtragen, ähnlich eines „Abschmirgelns“. Die Abrasion wird erleichtert, wenn die Oberfläche der Zahnhartsubstanz bereits vorgeschädigt ist. Als typische Ursachen gelten Zahnpasten mit hohem Schleifmittelanteil, die in Verbindung mit falscher Putztechnik einen hohen Abrieb bewirken. Unter Erosion versteht man den Verlust von Zahnsubstanz durch Einwirkung von Säuren auf die Zahnoberflächen, die nicht durch Bakterien hervorgerufen wird.

      Der Rückgang von Zahnfleisch, Zahnschmelz oder Dentin führt dazu, dass äußere Reize direkt zum Zahnnerv gelangen. So kommt es zum Schmerz.

      Eine gründliche und schonende Mundhygiene kann empfindlichen Zähnen vorbeugen. Dabei sind Zahncremes mit sanften Formeln, die die Zahnhartsubstanzen schonen, zu empfehlen.

    Wie gehe ich am besten mit Zahnempfindlichkeit um?

    • Die Wahl der Zahnbürste und der Zahncreme gehören zu den wichtigsten Faktoren im Umgang mit Zahnempfindlichkeit. Spezielle Zahncremes, z.B. mit Kaliumsalzen zur Beruhigung gereizter Zahnnerven, und die passende Zahnbürste für schmerzempfindliche Zähne können schon viel Positives bewirken.

      Ein weiterer ausschlaggebender Faktor ist die Putztechnik. Es ist dabei wichtig, besonders auf die Reinigung entlang des Zahnfleisches zu achten. Die Zähne sollten zweimal am Tag für mindestens 2 Minuten geputzt werden. Um Reizungen zu vermeiden, empfiehlt es sich zudem, eine weiche Zahnbürste mit abgerundeten Borsten zu benutzen.

    Mundgeruch

    Was verursacht Mundgeruch?

    • Mundgeruch
    • Halitosis ist der klinische Begriff für Mundgeruch oder unangenehmen Atem – ein nahezu alltägliches Problem. Aber warum entsteht Mundgeruch? Mundgeruch entsteht vor allem durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die ausgeatmete Luft mischen. Auf dem Zungenrücken, in Zahnzwischenräumen, Zahnfleischtaschen und anderen Schlupfwinkeln siedeln sich Bakterien an, die übel riechende, gasförmige Schwefelverbindungen produzieren. Mundgeruch kann oft auch mit einer Parodontose einhergehen.

      Die häufigsten Ursachen sind eine geruchsintensive Ernährung (z.B. Knoblauch, Zwiebeln, Käse) und ungenügende Mundhygiene, bei der Nahrungsreste dauerhaft nicht aus der Mundhöhle entfernt werden. Zusätzliche, schädliche Faktoren sind Rauchen, Stress oder Fasten.
      Aber was kann man tun gegen Mundgeruch? Theramed bietet zahlreiche
      Mundhygieneprodukte, wie etwa Theramed 2in1 Atem-Frisch, das mit zum Patent angemeldeter Anti-Mundgeruch Formel effektiv gegen Mundgeruch vorgeht.

    Wie kann ich Mundgeruch vermeiden?

    • Mit täglicher Mundhygiene kann Mundgeruch wirkungsvoll bekämpft werden. Die Zähne müssen mindestens zweimal am Tag, immer morgens und vor dem Schlafengehen für mindestens zwei Minuten geputzt werden. Vergiss nicht, die Zunge zu reinigen, da sich dort mehr als 80% der Bakterien der Mundhöhle befinden. Zusätzlich ist eine Mundspülung empfehlenswert.

      Zur Vermeidung von Mundgeruch bieten sich Zahncremes mit antibakteriellem Rundumschutz an sowie die regelmäßige Anwendung von Zahnseide, um Plaque und Rückstände aus schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen zu entfernen.

  • Zahngesundheit

    Fluoride

    • Fluoride
    • Fluoride sind Fluor-Verbindungen, die der Körper vor allem zum Aufbau der Zähne und Knochen benötigt. Fluoride tragen aber auch erheblich zur Vorbeugung von Karies bei. Sie hemmen die Demineralisation, fördern hingegen die Remineralisation und erhöhen die chemische Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes. Zudem behindern Fluoride die Ansiedlung von schädlichen Bakterien auf der Zahnoberfläche und hemmen deren Stoffwechsel.

      Seit der Anti-Karies Effekt von Fluorid bekannt ist, wurden zahlreiche Studien dazu durchgeführt. Diese bestätigen die positiven Auswirkungen von Fluorid auf die Zahngesundheit. Zusammenfassend zeigen die Empfehlungen von Wissenschaftlern, nichtstaatlichen und staatlichen Organisationen einen klaren Anti-Karies Effekt bei Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt von über 1000 ppm. Somit gilt Fluorid als effektivster Anti-Karies-Wirkstoff.
      Im WHO (World Health Organization) Bericht wird dringend die Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten für gesunde Zähne weltweit empfohlen.

    Zähneputzen
    Fur rundum gesunde Zähne, so geht es richtig:

    • Zähneputzen
    • Für eine optimale Mundhygiene sollten diese Punkte beim Zähneputzen beachtet werden:

      • Mindestens 2 Minuten, zwei Mal täglich Zähne putzen. Und jeden Zahn gründlich putzen.

      • Vor dem Zähneputzen regelmäßig Zahnseide nutzen, um Essensreste in den Zahnzwischenräumen zu entfernen.

      • Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes. Fluoride sind Inhaltsstoffe, die den Zahnschmelz härten und dadurch vor Säureangriffen schützen und somit die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegen Karies stärken.

      • Die Zahnbürste im 45°-Winkel am Zahnfleischsaum ansetzen und die Zähne mit kleinen Rüttelbewegung reinigen.

      • Regelmäßige Verwendung von antibakterieller Mundspülung, um Bakterien auch an schwer erreichbaren Stellen zu entfernen, dies beugt zusätzlich gegen Mundgeruch vor.

      • Regelmäßige Kontrolluntersuchung bei einem Zahnarzt und Durchführung einer professionellen Zahnreinigung.
      • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist neben der Zahnpflege ein weiterer wichtiger Faktor für eine optimale Mundhygiene, da zu viel säure- oder zuckerhaltige Nahrungsmittel den Zahnschmelz angreifen können.
         

    Prophylaxe

    • Prophylaxe
    • Gesunde Zähne zu haben, ist kein Privileg. Jeder kann etwas dafür tun. Durch eine regelmäßige und individuelle Vorsorge in der Zahnarztpraxis und eine optimierte Zahnhygiene zuhause kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden.

      Zu einer gründlichen Mundhygiene zählt in erster Linie das Zähneputzen. Zwei Mal täglich mindestens zwei Minuten sollten die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahncreme geputzt werden. Zudem empfiehlt sich die regelmäßige Benutzung von Zahnseide, um auch die Zahnzwischenräume entsprechend zu pflegen. Eine Mundspülung unterstützt effektiv die tägliche Mundhygiene und schützt vor Plaque, Zahnstein und Mundgeruch.

      Eine gesunde Ernährung rundet die Prophylaxe ab und tut Körper und Zähnen gut.

    • Prophylaxe

    Zahnseide

    • Zahnseide
    • Die Zahnzwischenräume mit Zahnseide zu reinigen, ist ein essenzieller Teil der täglichen Mundhygiene. Essensreste, die sich in den Zahnzwischenräumen befinden, sollten so entfernt werden. Das schützt zum einen vor schlechtem Atem, der sich durch Bakterien bildet, die sich oft in den Zahnzwischenräumen verbergen. Zum anderen ist die Verwendung von Zahnseide wichtig, um die Entwicklung von Plaque zu verhindern.

      Viele Menschen, die an empfindlichem Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten leiden, meiden Zahnseide aus Angst, diese könnte das Zahnfleischbluten noch verstärken. Aber tatsächlich verbessert Zahnseide die Gesundheit des Zahnfleischs und hilft so langfristig, Blutungen zu verhindern.

    Ernährung

    • Ernährung
    • Unsere Essgewohnheiten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit, insbesondere unserer Zähne. Sich nicht nur gesund, sondern auch zahngesund zu ernähren, ist ein wichtiger Bestandteil der Zahnpflege.

      Die Zähne sollten nach jeder Hauptmahlzeit und nach dem Genuss von
      Süßem, am besten mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta geputzt werden.
      Zwischen dem Genuss von säurehaltigen Speisen und dem Zähneputzen
      sollte etwa eine Stunde gewartet werden. Wenn nicht sofort die
      Gelegenheit besteht, die Zähne zu putzen, dann kann der Mund zumindest
      mit Wasser ausgespült werden. Zuckerfreie Kaugummis unterstützen die
      Speichelproduktion und sind deswegen empfehlenswert.

      Wer Lust auf etwas Süßes hat, sollte diese mit einem Mal – also nicht über
      den Tag verteilt – und mit anschließendem Zähneputzen stillen.
      Zwischendurch sollte lieber zu Wasser und Tee, anstatt zu frucht- und
      zuckerhaltigen Getränken gegriffen werden.

  • Inhaltsstoffe

    Bestandteile

    • Wirkstoffe
    • Eine Zahncreme ist im Allgemeinen aus folgenden Bestandteilen aufgebaut:

      Putzkörper, Feuchthaltemittel, Bindemittel, Tenside, Aroma, Farbstoffe, Konservierungsmittel, und – je nach Produkt – verschiedene Wirkstoffe.

      Die Inhaltsstoffe sind dabei für verschiedene Aufgaben zuständig.

      • Putzkörper entfernen zusammen mit der Zahnbürste Plaque und schädliche Bakterien von der Zahnoberfläche.

      • Fluorid verhindert die Ansiedlung von schädlichen Bakterien auf der Zahnoberfläche, hemmt deren Stoffwechsel und remineralisiert den Zahnschmelz. Fluorid gilt als effektivster Anti-Karies-Wirkstoff.

      • Um der Zahncreme eine angenehme Konsistenz zu verleihen und sie vor dem Austrocknen zu bewahren werden Feuchthaltemittel wie Glycerin oder Sorbitol eingesetzt.

      • Bindemittel verleihen der Zahncreme ihre Struktur und eine cremige Konsistenz.

      • Aromastoffe machen das Zähneputzen angenehm. Dabei hat jeder Mensch andere Vorlieben. Minz- oder Kräuteraromen sorgen zudem für einen frischen Atem. Die Kinderzahnpaste ist den Wünschen der Kinder angepasst. Sie ist milder und schmeckt etwas süßlicher, enthält aber keinen Zucker.

      • Tenside sind schaumbildende Substanzen die dafür sorgen, dass sich alle Inhaltsstoffe beim Putzen im gesamten Mundbereich verteilen. Zudem fördern sie die Entfernung von Plaque und Oberflächenanschmutzungen.

      • Kaliumsalze beruhigen gereizte Zahnnerven und bieten effektiven Schutz für schmerzempfindliche Zähne.

      • Vitamine sind wertvolle Lieferanten für die Mundgesundheit, können das Zahnfleisch stärken und Entzündungen vorbeugen.

      • Calcium Glycerophosphat unterstützt die natürliche Remineralisierung des Zahnschmelzes und stärkt so die Zähne.

      • Sequestierende Substanzen, wie Phosphonate sind in der Lage Verfärbungen sanft anzulösen, wodurch sie effektiv und schonend von der Zahnoberfläche abgelöst werden können.

      • Antibakterielle Wirkstoffe wie beispielsweise Zinkverbindungen oder CPC beugen Entzündungen des Zahnfleisches und der Mundhöhle vor.

  • Kinder

    Milchzähne

    • Milchzähne
    • Mundpflege fängt beim ersten Milchzahn an, der meist zwischen dem sechsten und neunten Monat durchbricht. Im Kindesalter erlernte Techniken werden oft ein Leben lang beibehalten. Je früher Kinder die richtige Mundpflege erlernen, desto besser. Die Technik bei der Zahnreinigung muss sich dabei an den altersgemäßen Fähigkeiten der Kinder orientieren. Deswegen ist es besonders wichtig, dass die Eltern ihren Kindern das selbstständige Putzen beibringen, aber zunächst trotzdem noch von allen Seiten nachputzen.

      Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Produkten erhalten Kinder schon im Alter von zwei bis drei Jahren eine erhöhte Grundversorgung.
      Zahnarztverbände wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde empfehlen für Kinder ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns Zahnpasten mit 500 ppm Fluorid und für heranwachsende Kinder ab dem ersten bleibenden Zahn Zahnpasten mit mindestens 1.000 ppm Fluorid zur optimalen Prophylaxe.

      Essenziell in diesem Alter ist zudem das Ernährungsverhalten, das von den Eltern geprägt wird. Eltern sollten dabei ihrem Kind ein Vorbild sein und eine gesunde Ernährung vorleben. Süßes sollte in Maßen genossen werden und immer mit anschließendem Zähneputzen. Zudem sollten beispielsweise lieber Wasser und Tee, anstatt zu frucht- und zuckerhaltige Getränke, auf den Tisch kommen.

      Um das 6. Lebensjahr fangen die Milchzähne an auszufallen und werden durch die zweiten Zähne, oder auch das Erwachsenengebiss, ersetzt. Im Alter von circa dreizehn Jahren sind dann alle zweiten Zähne vollständig erschienen.

    • Junior

      Ab dem ersten bleibenden Zahn benötigen Kinderzähne eine andere Pflege als zuvor. Der Fluoridgehalt erhöht sich daher gemäß der Empfehlung des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) und sorgt so für Remineralisierung und starke Zähne*. Zahnpasten mit Geschmack sorgen für mehr Spaß beim Putzen – natürlich ohne Zucker.

      Theramed Junior wurde speziell für junge Kinderzähne ab 6 Jahren entwickelt. Die Formel mit Fluorid und Calcium trägt zum Schutz vor Karies bei, zudem wird der Zahnschmelz wird gestärkt.

      Im Alter von circa dreizehn Jahren sind alle zweiten Zähne vollständig erschienen und die nun Jugendlichen brauchen die gleiche Zahnpflege wie Erwachsene.

      * Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund – und Kieferheilkunde, DGKMZ